by © lothar-herbst.de / Seit 1998 bis heute Ersterscheinung: 08.06.13 / Neuauflage: 21.05.2021 / aktuell: 05.04.2022
Kids & Bits
für Kinder, Jugendliche, Kids, Teenies, seit alle herzlich willkommen bei Lollo‘s KidsBits das Computer- und Internet 1x1 auch für Mama u. Papa, Oma u. Opa, sowie alle Interessierte bestens geeignet Ausgezeichnet mit den Ehrenpreis „Kinderfreundlicher Kreis Wesel“ - -

Software

kommt auch wieder aus dem Englischen und wird von mir gleich ausgiebig erklärt.
Computer: Der Computer ist erst einmal nur ein dummes Gehäuse, er weiß so recht gar nicht was er zunächst machen soll. Damit er es weiß gibt es viele Computer-Programme die erst einmal von den Entwicklern geschrieben und programmiert werden müssten. Diese Software wird dann auf dem Computer gespeichert und von euch oder anderen Bedienern (Usern) später ausgeführt. Wie schon unter Hardware beschrieben, gibt es zunächst ein kleines Programm in einem ROM -Speicherbaustein, es ist also ein nichtflüchtiger Speicher, um den Computer nach dem Einschalten erst einmal in Startposition zu bringen. Das kleine Programm in diesem ROM-Baustein nennt sich BIOS („Beios”). Nach dem Hochfahren (man sagt auch Booten) erwartet der Computer unsere Eingaben. Betriebssysteme: WinXP, WinVista, Win7, 8, 10, Apple macOS, Linux, Unix u. andere. Sie alle sind Befehlsgeber, oder auch Interpreter genannt, und geben den Computer eine grafische, oder textbasierte Bedienoberfläche. Programmiersprachen: Auf älteren Computern, Turbo-PASCAL, MODULA2, BASIC, später dann C++, php, html, Java und Weitere. Sie alle setzen eine lesbare „SYNTAX“ (Computersprache) in einen Maschinen-Code um. Diese bestehen aus unzähligen mathematischen Einsen und Nullen, das so aber unübersichtlich für alle Anwender (User) wäre. Diese „Einsen und Nullen“ nennt man auch Bits und Byte. 8 Bit sind ein Byte. Sie steuern den Rechner mit eigenen Programmierbefehlen. Viele Menschen sind damit beschäftigt, das passende Programm zu entwickeln, damit wir USER, auch Anwender oder Bediener genannt, den Computer eben bedienen können. Dazu gehören zum Beispiel Spiele, Schreibprogramme, Zeichen- und Mahlprogramme, Programme zum Abspielen von Musik oder Videos, Programme zur Gestaltung von Internetseiten, aber auch Programme um Maschinen zu steuern. Dieses geschieht in Firmen und Unternehmen, weil wir Menschen die große Datenflut allein nicht mehr beherrschen könnten. Terminal: (”Törminel”) Unter einem Terminal, oder auch Client („Kleint“) genannt, versteht man eine komplette Computerbedieneinheit, das mit anderen Computersystemen an einem Zentralcomputer, oder auch Server genannt, verbunden ist. Diese Terminals können an völlig verschiedenen Orten stehen, denn sie sind ja über das Internet miteinander verbunden. Der Server steht zentral an einer Stelle und wird von den sogenannten Administratoren verwaltet. Beispiel Urlaubsplanung . Wenn zwei Menschen, in München und in Hamburg gleichzeitig ein einmaliges Urlaubangebot eines Reiseunternehmen buchen wollten, wird der den Zuschlag bekommen, dessen Reiseleiter als erster in die Computertastatur seines Terminals gedrückt hat und sperrt so gleichzeitig den Anderen. Ohne Computer wäre das gar nicht mehr möglich. Früher musste das alles mühselig telefonisch ausgehandelt werden, und das ging sehr oft schief. Es wurden so nicht selten Doppelbuchungen von Flügen und Hotelzimmern getätigt. Administrator: Unter einen Administrator, manchmal auch nur „Admin“ genannt, versteht man eine Person, der/die über alle Geheimnisse des Servers eingeweiht sind. Er/sie bestimmen, welcher User (Bediener) was auf den Clients machen darf. Ihr könnt ja verstehen, dass es nur ganz wenige vertrauenswürdige Personen sein können, damit kein größerer Unfug getrieben werden kann, und das könnten ganz wichtige Dinge sein. So verwalten sie Kundendaten, die niemand anderer wissen soll und darf. Natürlich unter strengster Geheimhaltung, versteht sich ja von selbst. Jetzt wisst ihr schon, und da bin ich mir jedenfalls ganz sicher, dass ihr Hardware und Software unterscheiden könnt, ihr seid ja sozusagen jetzt schon kleine Profis und könntet euren Schulkameraden schon einiges erzählen. Ich gebe euch die Hand drauf! In ganz kurzen Sätzen wiederholt: Hardware ist eigentlich alles was man rechnertechnisch sehen und ertasten kann. Software läuft unsichtbar im Hintergrund, sie erledigt und berechnet dem Anwender alle Rechenoperationen.
Sprachausgabe für Sehbehinderte