by © lothar-herbst.de / Seit 1998 bis heute Ersterscheinung: 08.06.13 / Neuauflage: 21.05.2021 / aktuell: 02.07.2024
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Was ist ein Rechner?

Unter den Begriff Rechner fallen die Geräte, um es einmal ganz einfach zu beschreiben, die etwas elektronisch errechnen können. Dazu gehören alle PCs, Laptops, Tablets, Spielekonsolen, Smartphones und eben auch der einfache Taschenrechner. Ich möchte euch aber zunächst den Apple-Mac, den PC (Personal-Computer) oder den Laptop im Aufbau ein wenig erklären.

Hardware

Das

ist

auch

wieder

aus

dem

Englischen

und

wird

einfach

ausgesprochen

(„

Hartwär

”).

Hinweis:

Die

Aussprache

der

in

Englisch

geschriebenen

Worte

werde

ich

im

weiteren

Verlauf

dieser

Beschreibungen

für

euch

in

Klammern

setzen,

z.B.

(„

Spielekonsole

“).

Unter Hardware versteht man alle Gegenstände die man ertasten kann und die allgemein mit dem Computer zu tun haben. Das wären zum Beispiel alle sichtbaren Bauteile, wie das Computergehäuse, der Monitor als Bildschirmausgabe, die Computermaus und die Tastatur zum Eingeben von Schrift und Befehlen, sowie der Drucker, der das Geschriebene auch auf das Papier bringen soll. Aber auch alle unsichtbaren Gegenstände, im Innern des Computers gehören dazu. Das Netzteil, eine Grafikkarte oder verschiedenste Einsteckkarten wären eine solche Hardware. Da wären zum Beispiel die Festplatten, in der alle Programme und Daten gespeichert werden, oder der ROM- und RAM-Speicher. Das erkläre ich euch gleich im Einzelnen aber noch ausführlich! Erklärung! flüchtiger Speicher = Die gespeicherten Daten gehen stromlos verloren nichtflüchtige Speicher = Die Daten bleiben stromlos erhalten RAM-Speicher : Ein RAM-Speicher ist ein flüchtiger Speicher. Schaltet man den Strom ab, oder schaltet man den Computer aus, sind alle gespeicherten Informationen in ihm wieder weg. Speichererweiterungen für PCs oder Laptops, sowie für Macs, sind RAM-Speicher Erweiterungsblöcke, man sagt auch manchmal „Speicher-Riegel“ dazu. ROM-Speicher : Dazu gehören unter anderem auch fest eingebaute Bausteine, wie der BIOS -ROM („Beios“) in Form eines Chip (das ist ein elektronischer Baustein). Dieser ist sehr wichtig, denn im Innern des Chip ist ein kleines Programm eingebrannt, das nur dazu dient, den Computer hochzufahren. Man sagt auch Booten („ Buten ”) des Rechners. Ein ROM- Speicher behält stromlos alle seine Informationen, somit ist er ein nichtflüchtiger Speicher. Optischen    Lesegeräte wie CD, DVD und Blue-Ray gehören auch dazu. Diese silbernen Scheiben unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Speichergröße, obwohl sie rein äußerlich gleich groß sind und fast gleich aussehen. Diese Lesegeräte gibt es fast ausschließlich nur noch als externe USB-Geräte. Es handelt sich hier also um einen nichtflüchtige Speicher! HDD   Festplatten : H ard- D isk- D rive, auch HDD -Datenspeicher genannt, bestehen aus mehreren übereinander im Abstand angeordneten Scheiben, ähnlich aussehend gestapelter CD-Scheiben, aber in einem Gehäuse verpackt. Diese drehen sich dann ganz schnell. Leseköpfe fahren ständig zwischen diesen Platten hin und her. Auf diese werden die Dateninformationen wie Dokumente, Fotos, Videos und anderes abgelegt. Diese können immer wieder beschrieben, sowie auch ausgelesen werden. Es handelt sich hier also um ein nichtflüchtiges Speichermedium! SSD-Festplatten: S olid- S tate- D rive. Die Bezeichnung „Drive“ („Dreif“), beschreibt ein Laufwerk. Die Bauformen der SSD- Speicher gibt es in mehreren Ausführungen. Mal stecken sie direkt auf der Motherboardkarte im PCIe-Slot, mal im Computergehäuse über das interne Daten-System, mal sind sie extern über USB-Port angeschlossen. Bewegliche Teile sind in einer SSD, im Gegensatz zu einer HDD, nicht enthalten. SSD -Speichermedien sind ein weiteres nichtflüchtiges Speichermedium . INFO! Durch das Fehlen von beweglichen Bauteile sind SSD -Festplatten gegenüber herkömmlichen HDD -Festplatten mechanisch wesentlich robuster, haben sehr kurze Zugriffszeiten und erzeugen keine Geräusche. Christina hat es bereits begriffen. SSD-Festplatten sind also die Datenspeicher der Zukunft! Motherboard : („Moserbord“) oder auch Mainboard genannt, laufen alle Rechenoperationen ab, so zum Beispiel als Bildschirmausgabe für den Monitor, oder der USB-Schnittstelle für externe Geräte, also alle Geräte die man von außen an den Computer anschließen kann. Dazu gehören auch die Computermaus und die Tastatur. Hier sitzt auch der kleine ROM-Speicher für das Hochfahren (Booten) des Computers, sowie die Speichererweiterungsblöcke, den sogenannten RAM-Speicher. Die Ausgangs-Buchse für Lautsprecher ist ebenfalls vorhanden. Außerdem sitzen auf der Motherboard die Netzwerkanschlüsse, auch RJ45-Steckplatz genannt, um sich mit dem Internet und anderen Netzwerk-Geräten mit einem LAN-Kabel zu verbinden. Man nennt diesen Steckplatz auch Ethernet („Isernet“) -Schnittstelle. Slot : Als Slot bezeichnet man alle Einsteckplätze, auf der großen Motherboard-Karte, die im Computer angebracht sind. Da gibt es verschiedenste Kartenplätze. Die gängigsten sind der PCI-Slot und der PCIe (Express) -Slot. Zu unterscheiden sind sie an den unterschiedlichen Einsteckgrößen, und im Betrieb durch ihre unterschiedlichen Schnelligkeiten. Hauptsächlich werden sie für schnellere Grafikkarten von Gamern (Spielern) genutzt, um eine bessere Monitorauflösung zu erreichen. Auf diesen KARTEN befindet sich eine eigene CPU , damit die Bildschirmausgabe schneller läuft, und somit der Rechner nicht unnötig belastet wird und nicht ins Stocken kommt. Die Bildschirmauflösung nimmt sehr viel Rechnerleistung in Anspruch. CPU: Das eigentliche Herz des Computers sitzt unter einen Lüfter, weil er durch eine immense Rechenleistung sehr heiß wird. Er nennt sich auch „Prozessor“. Die CPU steuert alle Rechensysteme und soll dabei auch noch sehr schnell sein. Es gilt, je schneller und Leistungsfähiger sie sind, desto teurer sind sie auch. USB-Port : Ist eine Anschlussverbindung zu externen Geräten. Sie wird auch serielle Schnittstelle genannt, und dient zur Kommunikation aller außerhalb des Computers stehender Computergeräte. Das kann ein Drucker sein, die Tastatur, die Computermaus, ein externer DVD-Brenner, eine externe Festplatte, oder auch einen USB-Stick zum Mitnehmen, um sich mit Daten andere Computer auszutauschen. Netzwerk-Gateway : („Geetwey”) In der Computerwelt bedeutet es „Übergang“ und ist eine Schnittstelle zwischen zwei Geräten. Mit einem Gateway, oder auch NAS genannt, werden Computer bezeichnet, die eine Verbindung zweier Netzwerke miteinander ermöglichen. Das kann ein eigenständiges Firmen- INTRA NET zur Steuerung von Maschinen, in Verbindung mit dem externen weltweiten INTER NET sein. Man sagt dazu auch www “ ( W orld W ide W eb), zu deutsch „weltweites Netz“ Die komplette Befehlszeile könnte etwa so aussehen: www.Domain.de : Für „Domain“ käme dann die jeweilig passende Internetadresse oder der Firmenname hinein. “de” steht dabei für Deutschland. Dabei kann das Firmennetz z.B. mit einen LINUX- oder UNIX-Betriebssystem laufen und verbindet extern aus dem zweiten Netzwerk, z.B. einen windowsbasierten Computer. Das macht man, um vor Angriffen vor Computer- Hackern geschützt zu sein. Leider werden die meisten Computervirenangriffe über das Betriebssystem Microsoft Windows eingeschleust. Das ist so, weil dieses Betriebssystem auf den meisten Rechnern installiert ist und sich ein Angriff lohnt. Marco weiß jetzt endlich, dass Hacker böse Buben sind, die nichts Gutes im Schilde führen!
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